Zum Hauptinhalt springen

Strukturkriminalität

Strukturkriminalität ist kein abstraktes Problem, sondern betrifft Wirtschaft, Gesellschaft und den fairen Wettbewerb direkt. Gemeint sind organisierte, systematische und oft arbeitsteilige Formen von Gesetzesverstössen – beispielsweise Schwarzarbeit, Lohnmissbrauch, Scheinfirmen, Konkursreiterei, Geldwäscherei oder Ausbeutung von Arbeitskräften. Häufig nutzen Tätergruppen gezielt Schwachstellen im System aus und verschaffen sich dadurch unfaire Vorteile.

Für ehrliche Unternehmen entstehen dadurch massive Nachteile: Wer sich an Gesetze, Gesamtarbeitsverträge und Sozialversicherungsregeln hält, gerät unter Preisdruck. Gleichzeitig entgehen Staat und Sozialwerken wichtige Einnahmen. Strukturkriminalität schwächt damit nicht nur einzelne Branchen, sondern den gesamten Wirtschaftsstandort.

Die AKS SO leistet einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung dieser Entwicklungen. Durch gezielte Kontrollen auf Baustellen und in Betrieben, die Überprüfung von Arbeits- und Lohnbedingungen sowie die enge Zusammenarbeit mit Behörden und Sozialpartnern hilft sie mit, Missstände frühzeitig zu erkennen und konsequent zu handeln. Das Ziel ist klar: gleiche Regeln für alle, Schutz der Arbeitnehmenden und faire Wettbewerbsbedingungen für die rechtstreuen Unternehmen im Kanton Solothurn. Denn eine starke Wirtschaft braucht Vertrauen, Verlässlichkeit und konsequenten Vollzug.

Mehr Informationen finden Sie im Regierungsratsbeschluss und im Strategiepapier vom 2025.